Die Krebsimmuntherapien, oft auch als Tumorimpfstoffe bezeichnet, sind seit 120 Jahren ein Hoffnungsgebiet in der Behandlung neoplastischer Erkrankungen. Doch erst die moderne molekulare Medizin versetzte die Tumorimmunologie in die Lage, auf der Basis eines vertieften und verbreiterten Verständnisses der molekular- und zellbiologischen Grundlagen, gezielte Interventionen zur Manipulation des Immunsystems zu erlauben, die zur Auslösung einer Antitumorimmunität führen.