Nach ihrer entwicklungsgeschichtlichen Herkunft kann man die Krebsarten in ektodermale und mesodermale Tumoren einteilen. Ektodermale Krebserkrankungen nehmen ihren Ausgang von Geweben der Körperoberfläche, Haut und Schleimhäute. Aber auch alle Organe etwa der Magen-Darm-Trakt, die Leber, Bauchspeicheldrüse, der Atmungs- und Urogenitaltrakt entstehen aus epithelialen Strukturen. Diese Krebsarten werden als Karzinome bezeichnet.
Aus dem Mesoderm bilden sich Knochen, Muskulatur, oder das Nervensystem. Tumore in diesen Geweben werden als Sarkome bezeichnet. Aber auch die Leukämien, Krebserkrankungen der Blutzellen, gehören zu den mesodermalen Krebserkrankungen.
Während bei Frauen in industrialisierten Ländern Brust- und Darmkrebs die Statistik anführen, rangieren an vorderster Stelle bei Männern das Prostata- und Lungenkarzinom.
Österreichische Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie
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